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In Tagen der Pyongyanger Blütezeit

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In Tagen der Pyongyanger Blütezeit

In der Geschichte des sozialistischen Koreas war die Zeit, die als Pyongyanger Blütezeit gekennzeichnet war.

Sie war eben die Blütezeit des Schaffens und des Baus, die in den 1970er und 1980er Jahren von der klugen Führung des Heerführers Kim Jong Il eingeleitet wurde.

Die Hauptstadt Pyongyang als Stadt des Volkes zu gestalten, das war der Traum, den schon Kim Jong Il in der Kindheit hatte.

Im nächsten Jahr nach der Befreiung des Landes von der militärischen Besetzung durch die japanischen Imperialisten wurde in Pyongyang die Regulierung des Pothong-Flusses durchgeführt.

An einem Frühsommertag jenen Jahres suchte Kim Jong Il mit seiner Mutter die Baustelle auf und sagte, er werde anstelle der „8 Sehenswürdigkeiten in Pyongyang“, die die Schönheit Pyongyangs überliefern, die „80 Sehenswürdigkeiten in Pyongyang“ schaffen, indem er die Wohnhäuser für Arbeiter und Bauern viel baut.

Die zweite Hälfte der 1950er Jahren war die erste Blütezeit in der Baugeschichte Koreas.

Kim Jong Il beteiligte sich auch an der Arbeit, die während des dreijährigen Kriegs in Trümmern verwandelte Hauptstadt Pyongyang wiederaufzubauen.

An einem Maitag 1958 hatte er auf einer Baustelle Mittagsessen. Nach der Mahlzeit stieg er mit einigen Kommilitonen auf den Berg Moran auf, worauf die neu bauende Stadt Pyongyang in einen Blick kommt, und erzählte den Kommilitonen wie folgt:


Ich glaube, es wäre 3 oder 4 Tage später nach dem Krieg vergangen. Ich habe gehört, dass der Präsident die Plenartagung des Kabinetts einberufen und den Beschluss des Kabinetts für den Wiederaufbau der Stadt Pyongyang angenommen hatte. Am jenen Abend las ich das Modell über den Bebauungsplan des Zentrums der Stadt Pyongyang und den Artikel in der Zeitung mehrmals und dachte, nach dem Vorhaben des Präsidenten Pyongyang zur Hauptstadt der Revolution, in der der revolutionäre Geist unseres Volkes zur Geltung kommt, und zur Hauptstadt des Volkes, wo schön und wohl zu leben ist, gut zu bauen.

Das Aussehen der Hauptstadt ist gleich des Landes. Pyongyang zur Hauptstadt der Revolution des Volkes gut wiederaufzubauen, das ist eine wichtige Arbeit, der Autorität und Würde unseres Landes Glanz zu verleihen. …

An diesem Tag stellte er wirklichkeitsnah das künftige Pyongyang wie folgt dar: nach dem Vorhaben des Präsidenten an den Straßen des Mittelpunkt Pyongyangs Hochwohnhäuser bauen, auf den Flüssen Taedong und Pothong die Kanäle anlegen und daran die Promenade Park mit üppigem Grün bauen, damit sich die Hauptstädter des kulturell-emotionalen Lebens nach Herzenslust erfreuen können, und auf den Bergen Moran, Changgwang, Haebang und Taesong die Kulturparks errichten.

Das Vorhaben Kim Jong Ils für den Hauptstadtbau begann in den 1970er Jahren zur Wirklichkeit zu erfüllen.

Die Straße Rakwon war die erste Erfüllung seines Vorhabens.

Kim Jong Il leitete den Bau an, in der Gegend der Straßengemeinschaft Rakwon im Pyongyanger Stadtbezirk Pothonggang die Wohnhäuser von 3 000 Familien zu bauen und so eine vollständige Straße zu errichten.

Er erhielt fast täglich die Berichte über den Bau, suchte häufig die Baustelle auf und half bei der Lösung anstehender Probleme.

Dank seiner Anstrengungen konnte der Bau der Straße Rakwon bis zum Anfang Oktober 1975 nur in einigen Monaten beendet werden.

Nach dem Fertigbau der Straße Rakwon entwickelte Kim Jong Il einen Bauplan von großer Dimension, eine Ringstraße im Mittelpunkt Pyongyangs gänzlich auszuräumen und dort eine neue Straße zu errichten.

Ende Oktober 1979 sah er sich das Modell für die Errichtung einer neuen Ringstraße an und wies darauf hin, die Straße auf völlig neuer Weise errichten zu sollen und dafür die Methode zur Errichtung der Straß und Bauformen auf unsere Art zu schaffen. Er gab auch den Hinweis, man sollte die neu bauenden Wohnhäuser schmal, schlank und hoch bauen und zugleich in gewissen Abständen ordnen, damit alle Bauten auf der Grünfläche jeweils nach eigenen Formen emporragen.

Nachdem der Bau begonnen war, suchte er mehrmals die Baustelle auf und gab sorgfältige Anleitungen.

Der Bau der neuen Ringstraße wurde seit seinem Beginn nach 10 Monaten beendet. Damals gab er der neuen Straße, die sich entlang dem Berg Changgwang erstreckt, den neuen Namen „Changgwang -Straße“.

Er richtete nicht nur auf den Bau der Wohnhäuser, sondern auch der monumentalen Bauwerke große Aufmerksamkeit.

Das Künstlertheater Mansudae war das erste monumentale Bauwerk in der Pyongyanger Blütezeit.

Kim Jong Il sah sich die Entwürfe für dieses Theater, angefangen von seinem Grundriss bis zu Entwürfen von Bühne, Zuschauerraum, Lounge und Raum für Schminke und Kostümierung, sorgfältig an und wies auf die Richtungen und Wege für die Vervollkommnung der Entwürfe hin. Daraus konnte ein Palast der Kunst errichtet werden, in dem die nationale Form und der sozialistische Inhalt in sich vereint sind.

In 15 Jahren danach wurden zahlreiche Straßen und monumentale Bauwerke errichtet.

Straße Pipha, Hochschul-Allee, Munsu-Straße, Wohnviertel „An Sang Thaek“, Chongchun-Straße, Kwangbok- Wohnviertel …

Große monumentale Bauwerke wie das Monument der Juche-Ideologie und der Triumphbogen, Koryo-Hotel, Freizeitzentrum Changgwangwon, Eissporthalle, Restaurant Chongryu, Großer Studienpalast des Volkes, Stadion „1. Mai“, Großtheater Ost-Pyongyang …

Die Pyongyanger Blütezeit verbesserte das Aussehen der Hauptstadt Pyongyang. Sie wurde in den 2000er Jahren mit dem Bau der Mansudae-Straße erneut zur Geltung gebracht.

Im Dezember 2007 gab Kim Jong Il bezüglich der Sandkaste für den Bau der Wohnhäuser der Mansudae-Straße sorgfältige Hinweise darauf, die Straße eigenartig zu errichten und die Wohnhäuser auf einem höchsten Stand zu bauen.

Dank seiner dynamischen Anleitung wurde der Bau dieser Straßen in ein bisschen mehr als ein Jahr zu Ende gebracht.

Anschließend daran wurde die Changjon-Straße errichtet und überall in der Hauptstadt der Bau der Wohnhäuser für 100 000 Familien gefördert.

In dem am 21. Mai 1991 veröffentlichten unvergänglichen klassischen Werk „Über die Baukunst“ erhellte Kim Jong Il, dass in der sozialistischen Gesellschaft das architektonische Schaffen die Mission der Volksmassen selbst sei, die Architektur durch ihr Schöpfertum und ihre unversiegbare Kraft geschaffen und rasch entwickelt werde sowie sie ja eine komplexe Kunst sei.

Sein oben erwähntes Werk hat auch heute ewige Lebenskraft und gilt auch als Richtschnur dabei, eine große Blütezeit des Baus einzuleiten.

Kim Song Il

Naenara, 2021-02-08

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