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Zum Probeunterwasserschuss der ballistischen Rakete (August 2016)

Stellungnahme des Sprechers des DVRK-Außenministeriums

Am 26. August 2016
veröffentlichte der Sprecher des DVRK-Außenministeriums eine folgende Stellungnahme:

Unsere Wehrwissenschaftler und -techniker führten den Probeunterwasserschuss der ballistischen Rakete von dem strategischen U-Boot auf höherem Niveau erfolgreich durch, was die Welt in Erstaunen brachte. Aber in dieser Arena sind auch die Versuche der übelgesinnten Kräfte dafür auffallend, die Atmosphäre für Druck auf unsere Republik herzustellen.

In den USA und einigen ihnen folgenden Ländern wurden Äußerungen verlautet, die unseren Probeschuss problematisierten. Und am 25. August wurde im UNO-Sicherheitsrat sogar eine „sofortige Beratung“ abgehalten.

Die USA und die ihnen hörigen Kräfte problematisierten unseren Probeschuss als irgendeine „Verletzung der Resolution“ und setzt sie auf die Tagesordnung des UNO-Sicherheitsrates. Das sit ja eine so böswillige Provokation, die damit identisch ist, dass der Dieb mit dem Knüppel den Hausherrn empfängt.

Knapp vor einigen Monaten setzen die USA ihre atomaren strategischen Kriegsmittel im größten Maßstab in Südkorea ein und führten die gemeinsamen Militärmanöver „Key Resolve“ und „Foal Eagle“ durch und faselten dabei unverhohlen von der „Eroberung von Pyongyang“. Trotz der einstimmigen Verurteilungen und Proteste im In- und Ausland unternehmen zurzeit sie erneut wütend das gemeinsame Militärmanöver für atomaren Präventivschlag gegen unsere Republik.

Daraufhin entsteht derzeit auf der Koreanischen Halbinsel die äußerst gefährliche Lage, in der ein Atomkrieg in beliebiger Zeit auszubrechen droht.

Die bösartige atomare Bedrohung durch die USA brachte mit sich nur die Folge, dass unsere Atomangriffsfähigkeit mit dem Zeitverlauf noch mehr verstärkt wurde.

Unser Probeschuss, der ohne negativen Einfluss auf die Sicherheit der umliegenden Staaten erfolgreich durchgeführt wurde, ist eine große Explosion und eine Demonstration der gewaltigen Staatsmacht und angesammelten Kraft von Juche-Korea, welche trotz allerlei Schwierigkeiten der Geschichte und Herausforderungen der Feinde felsenfest gefestigt wurde.

Durch das Resultat des Probeschusses wurde in Wirklichkeit bestätigt, dass wir uns mit Fug und Recht in die vordere Stellung der Militärmächte einreihte, die über vollständige Atomangriffsfähigkeit verfügen, und das Festland und das pazifische Operationgebiet der USA in der Reichweite unserer Streitkräfte zweifellos liegt, obwohl die USA diese Sachlage verneinen.

Unter der Bedingung, dass wir über alle praktischen Mittel gegen atomare Oberherrschaft der USA verfügen, werden unsere Armee und unser Volk mit Atomstreitmacht der Gerechitigkeit die Atomstreitmacht der Tyrannei unbarmherzig hämmern, sodass der Nagel der Ungerechtigkeit nie wieder emporragen kann.

Die leichtsinnige Untat der USA wie Problematisierung unseres Probeschusses wird nur ihren Selbstuntergang näher rücken. Der beste Weg dafür, unseren wütenden vernichtenden Schlägen zu entgehen, besteht darin, unsere Würde und Sicherheit nicht anzutasten und rücksichtsvoll und von selbst nachdenklich zu sein.

Falls die USA unsere ernstliche Warnung ignorieren und die Würde und das Existenzrecht unserer Republik nur im Geringsten zu bedrohen versuchen, werden wir als würdevolle Militärmacht alle möglichen ereignisvollen Aktionen stufenweise und weiterhin unternehmen.


Die Antwort des Sprechers des DVRK-Außenministeriums

In Bezug darauf, dass die USA erneut mit der abgedroschenen Rederei über Sanktion und Druck beschäftigt haben, antwortete der Sprecher des DVRK-Außenministeriums auf die Frage eines Journalisten der KZNA wie folgt:

Bei einem Interview am 29. August 2016
problematisierte der stellvertretende Berater des Nationalen Sicherheitsrates des Weißen Hauses unsere gerechten Maßnahmen zur Verstärkung der atomaren Abschreckungskraft wie Probeunterwasserschuss der ballistischen Rakete vom strategischen U-Boot und meinte dabei, dagegen sollten die Sanktionen angewandt werden und es sei erforderlich, mehr Drücke auszuüben.

Die USA scheinen zwar die Sanktion und den Druck als „irgendein allmächtiges Mittel“ zu betrachten. Das ist ein Ausdruck dafür, dass sich sie noch nicht von der Unwissenheit losgelöst haben.

Wir sind trotz den zig Jahre lang fortdauernden, beispiellos strengen Sanktionen vollberechtigt in die heutige Position der Atommacht aufgestiegen, was voll und ganz darauf zurückzuführen ist, dass wir den Geist der Selbsthilfe und der eigenen Stärkung kontinuierlich bekundet haben.

Aber der Hochbeamte des Nationalen Sicherheitsrates beim Weißen Hauses führt noch bis heute die Denuklearisierung im Mund. Das zeigt, dass die USA aus dem Schlaf noch nicht erwacht sind.

Unsere Richtlinie über die parallele Entwicklung des Wirtschaftsaufbaus und des Aufbaus der Nuklearstreitkräfte ist nicht eine temporäre Gegenmaßnahme zur Überwindung der sich plötzlich verändernden Lage, sondern eine strategische Linie, die ständig verfolgt werden muss, solange die atomare Bedrohung und Willkür durch die Imperialisten fortbestehen. Von diesem Weg werden wir keinesfalls zurücktreten.

Jetzt gilt es für die USA, die strategische Position der DVR Korea, die in die vordere Reihe der Atommächte eingetreten ist, deutlich zu verstehen und ihre Handlung und Äußerung rücksichtsvoll zu machen.

Wenn sich die USA nicht von ihrer althergebrachten Haltung loslösen und weiterhin leichtsinnig mit dem Gefasel über „Sanktionen“ beschäftigen werden, wird die Folge daraus noch mehr jämmerlich sein.

Botschaft der DVR Korea, Berlin, September 2016


 
 
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