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Das Wissenschaftlerwohnviertel Wisong

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Im Stadtbezirk Unjong in Pyongyang, Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Korea, wurde das Wissenschaftlerwohnviertel Wisong neu gebaut, das die Aufmerksamkeit der Leute erregt.



Gleichzeitig bekamen über Tausend Familien die neuen Wohnungen, so dauerte der Einzug in die neuen Wohnungen mehrere Tage. Überall waren die Menschen zu sehen, die voller Freude und Optimismus tanzten und sangen. Ich besuchte zuerst die Wohnung Nr. 2 im 3. Stockwerk, Hausflur 3 des 9. Wohnblocks. In dieser Wohnung wohnt die Familie von Jong Jin Chang, Forscher für Wärmetechnik. Die Fläche seiner Wohnung betrage 150 Quadratmeter, sagte Jong Jin Chang und fuhr fort: "Meine Familie ist fünfköpfig und zwar mein Sohn, meine Schwiegertochter, mein Enkel, meine Frau und ich. So eine große Wohnung bekam ich kostenlos."

Alle Zimmer wie die für Alte, Ehepaar, und Kinder waren bequem für das Leben mit allen Möbelstücken versehen. Voller Rührung sagte seine Frau, dass der Staat ihnen sogar einen LED-Fernseher und schöne Decken geschenkt habe, sodass sie beim Einzug nichts mitzunehmen bräuchten.

Die Schwiegertochter Hyon Un Ju führte mich in die sonnige Küche und sagte: "An den Kücheneinrichtungen und -geräten spüre ich, dass man den Wunsch der Frauen so fürsorglich erraten hat. Und beim Einzug in die Wohnung haben wir auch die Geschirre bekommen."
Die glückliche Erzählung dieser Familie ging nicht einfach zu Ende. Dann suchte ich die Wohnung Nr. 1 im zweiten Stockwerk auf. Alle Zimmer waren wie die erste Wohnung so prächtig. Sehr auffallend war das Arbeitszimmer voll mit wissenschaftlichen Büchern. Han Chol Hun und Kim Hye Rim sagten: "Wir haben noch viel zu tun. Deswegen haben wir uns versprochen, miteinander zu wetteifern, wer bei der Forschungsarbeit allererst das Zielband zerreißt."
"Kein Problem. Wenn ich von Haus hinausgehe, verfügt das Wohnviertel über alle Lebensbedingungen wie Kaufläden, Schule, Krankenhaus usw."
Durch ihre Erzählung konnte ich mit dem glücklichen Leben dieses Ehepaars, das wissenschaftlich tätig ist, vertraut machen. Beim Gespräch mit dem Ehepaar erfuhr ich, dass das Gemüsefeld vor dem Eingang des Hauses für die Wissenschaftler zur Erholung angelegt worden ist.

Ich besichtigte hier und da im Wohnviertel die Gesundheitsfürsorge- und Dienstleistungseinrichtungen wie das Krankenhaus, die Poliklinik, die Apotheke und den Badekomplex Wisongwon. Alle Gebäude wurden ganz bequem für die Benutzung einwandfrei eingerichtet.

Der Sportpark und der Kleinpark für das kulturelle Gefühlsleben der Wissenschaftler und für ihre Erholung waren auch hervorragend. Ich besuchte dann die Wohnung Nr. 2 im 7. Stockwerk, Hausflur 1 des 5. Wohnblocks, wo das frisch geheiratete Ehepaar wohnt. Der Hausherr Kim Song Chol sprach, mit großer Hoffnung auf das neue Leben habe er den ersten Schritt getan. Aber er habe nie daran gedacht, dass er so eine prächtige Wohnung bekommen würde. Er fuhr fort: "Eigentlich installiert der Hausbesitzer den Schlüssel selber. Aber der Staat liess auch den Schlüssel meiner Wohnung montieren. Ich finde, wir sind die glücklichsten in dieser Welt."

Durch das glückliche Leben der Wissenschaftler des Wissenschaftlerwohnviertels Wisong war ich überzeugt davon, dass sie noch größeren Erfolg bei der wissenschaftlichen Forschungsarbeit erzielen werden.


Stimme Koreas, Okt. 2014

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